Zukunftsgemeinschaften


„In einer Zeit, in der technologische und materialistische Strömungen das Wesen des Menschen und die Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens herausfordern, setzt die Zukunftsstiftung auf die schöpferische Kraft des Einzelnen und die gestaltende Kraft lebendiger Gemeinschaften. ,Eigenständig im Sinne des Ganzen‘ ist das Ziel unserer ,dialogischen Entwicklungskultur‘.“

Rainer Kroll, Initiator der Zukunftsstiftung

Partner & Projekte

In unserem Feld arbeiten Menschen mit ganz unterschiedlichen vielfältigen persönlichen und fachlichen Kompetenzen sowie beruflichen Erfahrungen. Ein verbindendes Merkmal ist, dass sie es zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben, Pioniere und Initiativen bestmöglich zu begleiten und sie zu unterstützen, ihre Vision eines „Zukunftsortes aus einer Zukunftsgemeinschaft“ in die Realität zu bringen.

Eines der wichtigen Prinzipien lässt sich am besten mit dem Begriff „Subsidarität“ beschreiben. Ziel ist die Eigenständigkeit, die Befähigung zur Selbstwirksamkeit. Das gilt zuallererst dem Individuum und daraus dann den Gemeinschaften und Orten. Das umfasst vor allem menschliche, aber eben auch fachliche, wirtschaftliche, und technologische Fähigkeiten. Solche Gemeinschaften entwickeln aus ihrer eigenen Kraft und ihren sozialen Kompetenzen heraus Eigenständigkeit aus einer lebendigen Gestaltungskraft und belastbaren Tragfähigkeit.

Unser Ideal
Projekte, die beispielhaft zeigen, wie aus innerer Entwicklung und sozialer Gestaltungskraft heraus eine zukunftsfähige Gesellschaft entstehen kann.

verantwortungsgemeinschaft
Rechtlich organisatorisches Fundament

Verantwortungsgemeinschaft

Die Stiftung will selbst eine solche Verantwortungsgemeinschaft ausbilden, und sie will die Entstehung solcher Gemeinschaften als Grundlage als Fundament einer gedeihlichen Entwicklung von solchen Zukunftsgemeinschaften und Zukunftsorten fördern.

Dazu engagiert sie sich für die  Entwicklung und Umsetzung von ideell ausgerichteten Rahmenbedingungen und -strukturen, wie sie sich insbesondere aus einer Ausrichtung auf ein Verantwortungseigentum ergeben.

Haltung und Methodik

Dialogische Entwicklungskultur

Im Bewusstsein, dass heilsame gesellschaftliche Entwicklung nicht von starren Modellen, sondern von lebendigem, situationsgerechtem Zusammenwirken ausgeht, setzt sie sich für eine dialogische Kultur ein, in der ideelle Zielsetzungen und Engagement aus freiem Willen, im Vertrauen und Verantwortung der Handelnden, die Grundlage eines gesellschaftlichen Fortschritts bilden.

In dieser Haltung unterstützt die Stiftung die Entstehung und Weiterentwicklung von Zukunftsorten und -gemeinschaften.

Dabei versteht sie sich als ein lebendiges Organ zwischen der ideellen Gesellschaft und den Initiativen und Projekten, die soziale Innovation und neue Formen des Miteinanders ermöglichen – stets getragen von der Freiheit und Eigenverantwortung des Einzelnen.

organisches wachstum pilze
Engagement und Zustiftung

Organisches Wachstum

Üblicherweise gründen sich Stiftungen auf finanzielle Mittel, die gemäß dem Willen des Stifters einem gemeinnützigen Zweck zugeführt werden.

Die Zukunftsstiftung geht einen neuen Weg: Sie stiftet Ideen und Erkenntnisse als Grundlage für eine heilsame Entwicklung des Gemeinwesens.

In Anerkennung der Tragkraft dieser Ideen sind Geld, Initiative und Engagement eingeladen, sich aus freiem Willen diesen Grundlagen anzuschließen und die Arbeit der Stiftung unmittelbar durch Zuwendungen und aktive Mitwirkung und mittelbar durch praktische Umsetzung im kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Leben zu fördern.

Projekte und Partner

Familiendorf der neuen Zeit

Das Herzensanliegen des Initiatorens-Teams ist es, eine neue Erde mitzugestalten, jetzt und für alle Generationen, die folgen.
Ihr besonderes Anliegen sind Orte, an denen Kinder liebevoll und beschützt aufwachsen und ältere Menschen würdevoll in Gemeinschaft leben können. Die Menschen können dort in echte Verbundenheit mit sich selbst, miteinander, der Natur und den Tieren zurückfinden und ihre Potentiale leben.

Die „Familiendörfler“ werden von uns Menschen der Zukunftsstiftung zusammen mit Vision Gesundheit begleitet.

Mehr über das Familiendorf erfahren

Sekem

Vor 49 Jahren gründete der Vater von Mona-Lenzen-Abouleish in der ägyptischen Wüste das SEKEM – Projekt, das mit der Zeit zu einer der weltweit vielleicht größten Kulturoasen herangewachsen ist, als Ort für Landwirtschaft, Bildung, Gesundheit und Kultur. Mona gestaltete von Anfang an mit und erlebte, wie ihr Vater seine Vorstellungen konsequent umsetzte und täglich die Kultur in den Arbeitsalltag integrierte. Heute begleitet Mona mit ihrer sozialen Kunst Initiativen und Projekte, in Ägypten und in europäischen Landern.

Mehr zu Mona und Sekem

Orientierungsreise Mehrgenerationen-Wohnen

In einer Partnerschaft von Myzelium, Vision Gesundheit und der wohnprojekt+ beratung wird ein sechsmonatiges Programm angeboten, um das Konzept des Mehrgenerationenwohnens kennenzulernen und die Möglichkeiten der Einbindung von Gesundheits- und Pflegethemen zu erfahren. Eigene Projektideen können geschärft werden und Wege zu einer Realisierung – baulich, rechtlich, wirtschaftlich und organisatorisch. Im Wesentlichen sind es Onlinetreffen, abgerundet durch zwei Präsenzveranstaltungen.

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Terra Parzival – Regionalentwicklung

Die „Initiative Europäische Kulturoasen und ihre Regionen“ organisiert Kulturkarawanen, in denen musikalische Ereignisse, dialogische Gesprächsrunden und inhaltliche Impulse örtliche Initiativen, gesellschaftliche Multiplikatoren und Politik miteinander verbinden. Es geht um ein „Gemeinsames Wirksam werden für eine menschliche Zukunft“.

Entstanden ist diese Art des Dialoges in Jahrzehnten des Kulturfestivals IDRIART, in der Begegnung von Kunst und Wirtschaft als Organisationsentwicklungsmethodik, in der Regionalentwicklung Terra Parzival und vielem mehr.

Infos zu Terra Parzival

Assoziative Gesundheitsgemeinschaft

Zusammen mit Vision Gesundheit und einer Solidargemeinschaft entwickelt die Zukunftsstiftung ein Modell, in dem ein Netzwerk von Ärzten und Therapeuten oder eine andere Gesundheitseinrichtung analog zur solidarischen Landwirtschaft gemeinschaftlich getragen werden kann.

Menschen finanzieren gemeinsam ihre Gesundheitsversorgung – transparent, fair, lokal verankert. Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten können heilen, statt abzurechnen. Die Beziehung zwischen Menschen und Medizin wird wieder das, was sie sein sollte: menschlich.

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von Dr. Anke Schmietainski