Verwebung
„Wenn die Freiheit eines jeden in der Freiheit anderer nicht mehr eine Schranke, sondern eine Hilfe findet, dann ist der freieste Mensch derjenige, der die meisten Beziehungen zu seinen Mitmenschen hat.“
Pierre Joseph Proudhon
Pionier werden – voneinander Lernen
In allen grundlegenden Lebensbereichen wie Landwirtschaft (Agrikultur), Erziehung (Bildungswesen), Gesundheit (Gesundheitswesen), Bauen (Baukunst) und vielen weiteren entwickeln wir sogenannte Handlungs- und Wahrnehmungsorgane. So entsteht ein Wissens- und Erfahrungsschatz, den wir allen sich entwickelnden Gemeinschaften zur Verfügung stellen möchten. Gleichzeitig möchten wir diesen Schatz auch durch neue Erkenntnisse aus den Gemeinschaften weiterentwickeln.
Wir laden Dich ein, mit Deinem Projekt, Deiner Initiative ein Teil unseres Netzwerkes zu werden. Lerne von den Menschen, die ihre Erkenntnisse und Erfahrungen teilen, und trage selbst Deine Expertise bei.
Für einige dieser Themen haben sich Menschen der Stiftung angeschlossen, die sich ihr ganzes Leben lang mit großem Engagement mit speziellen Inhalten befasst haben. Dazu gehören beispielsweise Handlungspädagogik, Fragen des Eigentums oder naturgemäßes Bauen.
Genauso gibt es junge Menschen, die neugierig und forschend aus geistiger Anbindung sich Inhalte lebendig erarbeiten. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie ihre Erkenntnisse nicht nur theoretisch erarbeitet, sondern auch in ganz praktischen Projekten umgesetzt haben.
Unser Leitbild ist das gesunde Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft:
„Eigenständig im Sinne des Ganzen.“
Menschengemäßes Wirtschaften
Wir setzen uns ein für eine Wirtschaft, in der die Menschen das bekommen, was sie brauchen, um ihre Fähigkeiten in bester Weise entwickeln und für andere einbringen zu können.
Dieses Prinzip des assoziativen Wirtschaftens, also eines Wirtschaftens Füreinander, wird in der solidarischen Landwirtschaft bereits vorbildlich umgesetzt. Hier übernehmen Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem gemeinsam festgelegten monatlichen Beitrag die Verantwortung für das Auskommen der Menschen auf der Produktionsseite. Die Produzierenden sehen sich wiederum in der Verantwortung, die mit ihnen verbundenen Verbraucher mit gesunden landwirtschaftlichen Produkten zu versorgen. So dienen Alle den jeweils Anderen, die Wirtschaft selbst wird sozial wirksam.
Wertschöpfungsketten
zwischen Zukunftsorten
Ziel ist, in den Zukunftsorten und -gemeinschaften und den angeschlossenen Regionen immer mehr Wertschöpfungsketten in dieser Form einzurichten und zu vernetzen. So können eigenständige soziale, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Gestaltungsräume entstehen, die immer kräftiger werden, je weiter sie, auch überregional, miteinander verwoben werden: Statt einer Wirtschaft der unsichtbaren Hand entsteht eine Wirtschaft der sichtbaren Hand, so selbst bestimmt und gemeinschaftlich wie möglich.
Die Stiftung lädt Unternehmen und Pioniere ein, diesen Weg mit uns zu gehen.
Soziale Kunst
Die Zukunftsstiftung fördert ebenso einen vielfältigen persönlichen und kulturellen Austausch der angeschlossenen Orte und Gemeinschaften. Unterstützt wird sie dabei beispielsweise durch die „Initiative Europäische Kulturoasen und ihre Regionen“. Es werden Kulturkarawanen organisiert, in denen musikalische Ereignisse, dialogische Gesprächsrunden und inhaltliche Impulse örtliche Initiativen, gesellschaftliche Multiplikatoren und Politik miteinander verbinden. Es geht um ein „Gemeinsames Wirksam werden für eine menschliche Zukunft“.
Europaverbindende Kulturkarawanen
Der Bewusstseinsgeiger Miha Pogacnik macht die Gestaltungskräfte der Meisterwerke der Musik erlebbar und erschließt seinen Zuhörern neue innere Freiräume, um in eine äußere Kreativität und Wirksamkeit zu kommen, Vielfältige Kulturen, fachliche Disziplinen und unterschiedliche Generationen begegnen sich und impulsieren einander.
Mona Lenzen-Abouleish zeigt in ihrer eurythmischen Bewegungskunst den Menschen Wege zu ihrer inneren und äußeren Beweglichkeit und macht das Soziale, das Miteinander-Wirken zu einer erlebbaren Realität. Der Einzelne und die Gemeinschaft werden als soziale Plastik, als zu gestaltendes Kunstwerk
